Übersicht

Glossar

Was ist ein Diagnose-Sprint?

Ein Diagnose-Sprint ist ein zeitlich fixiertes Engagement, typisch 14 Tage, das den einen Engpass findet, der ein Unternehmen deckelt, und einen konkreten Plan zur Beseitigung liefert. Kein offener Retainer, kein generisches Audit: eine Beschränkung, ein Hebel, ein Bericht, mit dem du arbeiten kannst.

Offene Beratung hat ein eingebautes Anreizproblem: je länger es dauert, desto mehr zahlt es. Ein Diagnose-Sprint dreht das um. Er ist fix in Zeit und Umfang, also gewinnt man nur, indem man den echten Hebel schnell findet und belegt. Das Ergebnis ist kein 90-Folien-Deck, sondern ein kurzer Bericht, der den Engpass benennt, den Mechanismus dahinter und die konkreten Schritte zur Beseitigung.

Der Sprint ist bewusst reduktiv. Statt alles aufzulisten, was verbessert werden könnte, isoliert er die eine Änderung, die am meisten freisetzt. Das ist schwerer als ein vollstaendiges Audit, denn es erzwingt eine Entscheidung statt einer Checkliste. Ein Unternehmer geht mit Klarheit darüber, wo er zielen muss, nicht mit einer längeren To-do-Liste.

Ehrlich gemacht trägt ein Diagnose-Sprint Skin in the Game. Bringt er keinen relevanten Hebel für das Geschäft zutage, wird das Honorar erstattet. Das funktioniert nur, wenn dasselbe Team die Lösung auch bauen kann, also wird die Diagnose so geschrieben, dass sie umgesetzt wird, nicht bewundert.

Tiefer einsteigen

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Diagnose-Sprint?
Typisch 14 Tage. Das fixe Zeitfenster ist der Punkt: es erzwingt eine scharfe Antwort statt eines offenen Engagements, das abdriftet.
Was ist das Ergebnis eines Diagnose-Sprints?
Ein prägnanter Bericht, der den einen Engpass benennt, den Mechanismus dahinter erklärt und die konkreten Schritte zur Beseitigung darlegt, geschrieben zum Umsetzen statt zum Ablegen.
Wie unterscheidet sich ein Diagnose-Sprint von einem Beratungs-Audit?
Ein Audit listet alles auf, was verbessert werden könnte. Ein Diagnose-Sprint isoliert die eine Änderung, die am meisten freisetzt, und legt sich darauf fest. Er endet mit einer Entscheidung, nicht mit einer Checkliste.